Das Thema Schulbegleitung
 

Inklusion im Landkreis Starnberg -

Sonderschule statt Inklusion

Der Status Quo im Landkreis Starnberg:
"Separation und Exklusion"

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Wenn die Schulbegleitung im Krankheitsfall ausfällt, muß kurzfristig eine Übergangslösung geschaffen werden, da die Schulpflicht auch für Kinder mit Behinderungen gilt.

Für kurzfristige Übergangslösungen und bei ehrenamtlichen Tätigkeiten muss der Schule kein "erweitertes Führungszeugnis" vorgelegt werden.
Es ist ausreichend, wenn dafür eine Selbstverpflichtungserklärung abgegeben wird.

 

Die Begründung, dass ein „Erweitertes Führungszeugnis“ benötigt wird,
ist sachlich falsch. Die zum 1. Mai 2010 in Kraft getretene Änderung des Bundeszentralregistergesetzes (BZRG), wonach Personen, die im Kinder-/Jugendhilfebereich tätig sind, zwingend ein erweitertes Führungszeugnis benötigen, bezieht sich nur auf Personen, die
(a) regelmäßige, dauerhafte Treffen mit einer festen Kindergruppe haben oder die (b) mehrmalig und unvorhersehbar die Einzelbetreuung eines bestimmten Kindes übernehmen. Die Regel heißt mehrmalig und unvorhersehbar, nicht mehrmalig oder unvorhersehbar.

Die Ersatzkraft hätte also ohne Erweitertes Führungszeugnis die Vertretung am Nikolaustag übernehmen dürfen. Weitere Personenkreise, die Betreuungstätigkeiten im Rahmen von Ferienfreizeiten mit Übernachtung übernehmen oder regelmäßige, dauerhafte Tätigkeiten in einer Einrichtung erbringen, können wir hier außer Acht lassen.

Es muss kein Erweitertes Führungszeugnis eingeholt werden, wenn ein kurzzeitiges und zeitlich befristetes Projekt oder eine einzelne Aktion durchgeführt wird. Grob vereinfacht kann man sagen, dass eine Vorlagepflicht dann besteht, wenn die ehrenamtliche Betreuungsperson
so lange in der Schule tätig ist, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Kind und der Betreuerin entstehen kann, welches inner- oder außerhalb der Schule von der Betreuerin ausgenutzt werden könnte.
Diese Kriterien trafen am 6.12. zweifelsfrei nicht zu.

 

Die Situation ist deswegen eskaliert, weil wir laut Antwalt eine schriftliche Bestätigung der Schulleitung benötigten, um unser Kind wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen, um der Schulpflicht nachzukommen.
Diese Bestätigung wollte die Schulleitung uns jedoch nicht ausstellen. Warum wollte sie diese Bestätigung nicht ausstellen?
Weil sie rechtswidrig ist, da auch Kinder mit Behinderungen in
Deutschland eine Schulpflicht zu erfüllen haben.

 

Die Lehrkräfte wissen es nicht besser, weil der Freistaat Bayern seit
10 Jahren kein inklusives Bildungssystem entwickelt hat und die Lehrkräfte in Stich lässt, obwohl sich Deutschland seit 2009 dazu verpflichtet hat,
ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln.
Die Politik ist für das Versagen im Freistaat verantwortlich.



 


Bei einer Sachleistung sind die Träger/Dienste zuständig.
Beim Persönlichen Budget die Eltern. 

Im Krankheitsfall der Schulbegleitung kann eine Vertretung eine kurzfristige Übergangslösung sein.

Dafür benötigt diese kein "erweitertes Führungszeugnis" sondern nur eine "Selbstverpflichtungserklärung"
 
 Dadurch kann dem Kind weiterhin ein Schulbesuch ermöglicht
werden, da in Deutschland eine Schulpflicht für alle Kinder besteht.

Solange Deutschland kein vollständiges inklusives Bildungssystem entwickeln konnte und die "schulischen Assistenzkräfte"
an den Schulen fehlen, muß diese Möglichkeit gewährt werden.
Nur so ist eine Teilhabe möglich.

Dafür gibt es das Formular:
 "Selbstverpflichtungserklärung!"

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Büroanschrift:
Von-der-Tann-Straße 31
82319 Starnberg
Deutschland

Verantwortlich: 
Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Bildung

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