"Schulpolitik von Kindern her denken"
Leserkommentar Mein-Echo
Interview mit Thomas Kreuzer

vom 11.02.2020

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Auszug:

Die Lehrer in Bayern, vor allem an Grund- und Mittelschulen, fühlen sich
nicht wertgeschätzt. Sie protestieren deutlich vernehmbar gegen die Vorschläge zur Mehrarbeit durch den Kultusminister, der von Ihrem Koalitionspartner gestellt wird. Macht Ihnen das Sorgen?

Wir müssen Schulpolitik von den Kindern her denken:
Wir sind dafür verantwortlich, dass die Kinder den bestmöglichen Unterricht bekommen. Dafür muss der natürlich vor allem regelmäßig stattfinden.
Um das zu gewährleisten, haben wir in den vergangenen 13 Jahren 17 000
neue Stellen für Lehrer geschaffen.

So konnten wir die Klassen verkleinern, Inklusion ermöglichen und
die Herausforderung Integration meistern.

Nur jetzt haben wir die Situation, dass alle Studienplätze genutzt werden,
aber wir einfach zu wenig Bewerber für Grund-, Mittel- und Förderschulen haben. Das heißt: Noch mehr Stellen zu schaffen, löst das akute Problem nicht.
Und nachdem wir nicht wollen, dass Unterricht ausfällt, bleibt nur,
dass Lehrer für einen befristeten Zeitraum etwas mehr arbeiten.
Konkret eine Stunde pro Woche, die dann später wieder zurückgegeben
wird als Freizeit. Die Regelung gilt nicht für ältere Lehrer – und auch nicht,
wenn jemand in Familien- oder Pflegeteilzeit ist.

LK Mein-Echo vom 12.02.2020.jpg
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Büroanschrift:
Von-der-Tann-Straße 31
82319 Starnberg
Deutschland

Verantwortlich: 
Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Bildung

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