Fördert Förderschule ?
 

Die Schüler*innen bekommen NICHT MEHR Unterricht in Sprache und Rechnen, sondern deutlich WENIGER als in allgemeinen Schulen. Der größte Teil des Schultags ist mit anderen Dingen ausgefüllt: Mit Frühstücken, basteln, backen und Obstquark zubereiten. In den höheren Klassen mit einkaufen, bügeln, Betten machen, dem Werken von Insektenhotels und Praktika in der Behindertenwerkstatt. Der Fachbegriff dafür ist lebenspraktische Förderung.

 

Die Begründung für die extreme Reduzierung eigentlicher Bildungsangebote ist stets, dass die behinderten Schüler*innen nicht überfordert werden dürften und das meiste, was allgemein unter Bildung verstanden wird, im weiteren Leben auch gar nicht bräuchten. Die sicherlich richtige Einschätzung, dass junge Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen letztlich weniger Bildung erreichen werden als andere junge Menschen wird damit zur Begründung, gar nicht erst zu versuchen, was an Bildung individuell möglich ist. Wie das im Alltag aussieht, lesen Sie im folgenden Blogbeitrag.

 

Damit Sie wissen, wovon Sie reden, wenn Sie das nächste Mal die exzellente Förderung in unseren Förderschulen im Munde führen.

 

https://www.inklusions-pegel.de/februar_2020

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Büroanschrift:
Von-der-Tann-Straße 31
82319 Starnberg
Deutschland

Verantwortlich: 
Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Bildung

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