Aufruf zur inklusiven Bildung!


Werde Pate/Unterstützer für ein Kind mit Behinderung,
damit es ein möglichst selbständiges Leben führen kann und
später nicht in eine der rechtswidrigen Werkstätten arbeiten muß. In einer Werkstatt müssen die Menschen mit Behinderungen ca. 8 Stunden täglich arbeiten und erhalten im Monat ein Taschengeld in Höhe von ca 140,00 EUR .

 

Wir suchen visionäre Menschen/Investoren die etwas Gutes leisten möchten. Leider gibt es bisher keine starke Lobby für Menschen mit Behinderungen, um diesen die Teilhabe/Inklusion mit bestmöglicher Bildung zu ermöglichen. Um dies zu erreichen wird inklusive Bildung durch inklusive Pädagogik benötigt. Deutschland hat sich zwar im Jahr 2009 mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 24 dazu verpflichtet, konnte aber bis heute kein inklusives Bildungssystem entwickeln. Auch nach über 11 Jahren gibt es in Deutschland nur den Versuch mit der minderwertigen Integration.

Da die Politik leider kein Interesse an der Umsetzung der UN-BRK  zu haben scheint, die Schulen ohne inklusive Konzepte allein gelassen werden und die Bezahlung von zusätzlichem Personal nicht ermöglicht wird und die Antragsstellung für Schulbegleitungen (die eigentlich Inklusionsunter-stützungen sein müssten) durch die Jugendämter und den Bezirk Oberbayern oft nicht gewährt werden und diese über die Dienste/Träger durch zu schlechte Arbeitsbedingungen wie z.B.: unsicherer Bezahlung, kein qualifiziertes Personal finden können, möchten wir versuchen  individuell diesen Kindern und Familien zu helfen.

Diese inklusive Bildung kommt allen Kindern zu Gute. Wenn alle Kinder individuell lernen dürfen und sie die Zeit erhalten die sie benötigen und  
die Qualität der Bildungseinrichtungen dadurch verbessert werden kann,
dann sind wir einen großen Schritt weiter.

Da unsere Beschwerden vom 
Bayerischen Landtag und Bundestag nicht unterstützt werden

https://www.interessengemeinschaft-bildungsrecht-inklusion.com/beschwerde-landtag
 
https://www.interessengemeinschaft-bildungsrecht-inklusion.com/beschwerde-bundestag 

wissen wir, dass es derzeit keinerlei Bemühungen gibt, Kindern mit Behinderungen ihr Recht auf inklusive Bildung zu ermöglichen.
Um einen bestmöglichen Abschluss erreichen zu können, benötigen diese Kinder jedoch individuelle, inklusive Bildung, da ein Abschluss an einer Sonderschule/Förderschule in der Regel (Ausnahmen sind einige private Förderschulen)  nicht möglich ist.

Wir würden gerne ein Netzwerk aufbauen und dann einzelnen Schülern den Besuch einer Regelschule ermöglichen. Menschen könnten Pate für ein Kind mit Behinderung werden und z.B. die Kosten für eine sichere Anstellung einer Inklusionsunterstützung (Schulbegleitung) übernehmen. Die Träger und Dienste können dies leider nicht leisten, da diese keine Ausbildung haben im Bereich der inklusiven Bildung.  Da nur die Kosten für die tatsächlich geleisteten Stunden vom Jugendamt und dem Bezirk Oberbayern in Form einer Sachleistung übernommen werden, sind kaum noch Schulbegleitungen zu finden.  

Ein weiteres Probelm an unseren Regelschulen ist natürlich die fehlende Ausbildung der Lehrkräfte. Unsere Lehrkräfte haben noch immer keine Ausbildung im Bereich der inklusiven Pädagogik. Bisher gibt es noch immer nur die "Sonder"pädagogik deren Hauptaufgabe nicht die Inklusion ist, sondern die Sonderung/Selektion bzw. der Versuch Defizite zu beseitigen bzw. abzumildern. Aus diesem Grunde liegt hier auch immer noch der Focus auf "sonderpädagogische Förderbedarfe". Daher werden Kinder mit Behinderungen oder Einschränkungen bisher oft selektiert oder abgeschult. 

Wir möchten gerne mit den Verlagen "Elternhandbücher" erarbeiten, die Lösungen, Erklärungen und Beispielaufgaben enthalten (gerne digitale Unterlagen). Diese können dann von den Eltern und von den Inklusionshelfern genutzt werden, um verpasste Unterrichtsinhalte nachlernen zu können, da viele Kinder mit Behinderungen nur verkürzten Unterricht erhalten oder ihnen dies aus gesundheitlichen Gründen nicht komplett möglich ist. Da die Schulgesetze für Kinder mit Behinderungen bisher nicht inklusiv angepasst wurden, erhalten Kinder mit Behinderungen in der Regelschule derzeit nur einen Nachteilsausgleich wie etwas mehr Zeit, müssen aber die gleichen Leistungen erbringen wie die Kinder ohne Behinderungen, um im Regelschulsystem nicht aussortiert zu werden. Leider versuchen Schulen mit dem Notenschutz diese Kinder weiterhin abzuschulen. Daher lehnen wir den Notenschutz ab, da dies das Gegenteil von hochwertiger inklusiver Bildung ist.

Leider wird inklusive Bildung von einigen Schulen noch oft verhindert.
Diese Familien benötigen dann finanzielle Unterstützung, um sich erfahrene Anwälte leisten zu können, damit sie ihr Recht auf individuelle, inklusive Bildung auch einfordern können, da der Staat sie da leider alleine lässt und die PKH (Prozesskostenhilfe) zu gering ist um diese sehr komplexen Gerichtsprozesse führen zu können. Viele Richter kennen auch heute noch nicht die bestehenden Rechte aus der UN-Behindertenrechtskonvention.

 

Derzeit ist dies nur eine Idee, die wir bereits im Kleinen umsetzen, doch
wir würden gerne anderen Kindern helfen und bitten um
Unterstützung für diese vergessenen Kinder in Deutschland.

Solange sich die Politik weiterhin weigert, seiner Verpflichtung aus der
UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 24 nachzukommen, benötigen
wir großartige Unterstützer als Vorbilder.

Seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention steht das Sonder- Förderschulsystem (Werkstätten) somit im Widerspruch zur
UN-Behindertenrechtskonvention.
Der UN-Ausschuss macht deutlich, dass sich Staaten, die neben dem "regulären" Schulsystem ein Sonder- Förderschulsystem weiter aufrechterhalten, in Widerspruch zur Verpfllichtung aus Artikel 24 der
UN-Behindertenrechtskonvention stehen,  da diese ein "hochwertiges inklusives Bildungssystems" verlangt. 


Schüler die weiterhin zu einem Besuch der Sonder- Förderschule gezwungen werden, weil inklusive Schulplätze fehlen, könnten dadurch Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn ihnen dadurch die Teilhabe in der Gesellschaft verhindert wird und dadurch ein selbständiges Leben als Erwachsene verwehrt bleibt.
 
Nach Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention dürfen Menschen mit Behinderungen nicht weiter vom allgemeinen Bildungssystem aus-geschlossen werden. Vielmehr ist ihnen ein Zugang zu einem inklusiven
und hochwertigen Unterricht an wohnortnahen Grundschulen und weiterführenden Schulen zu gewähren.

Menschen mit und ohne Behinderungen hatten deshalb mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 einen menschenrechtlichen Anspruch auf einen diskriminierungsfreien Zugang
zur allgemeinen Schule – schon vor der vollständigen Schaffung
eines inklusiven Bildungssystems.


"Im Gegensatz zur Integration will die Inklusion nicht die Kinder den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Rahmenbedingungen an den Bedürfnissen und Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler ausrichten.“

Inklusion beginnt an einer wohnortnahen Schule.

Das Selektieren muß ein Ende haben.
Aussondernde Einrichtungen wie Förderschulen und Werkstätten verhindern weitgehend eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben und sind daher mit der UN-Behindertenrechtskonvention unvereinbar.

Menschen mit Behinderungen dürfen nicht länger aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. In Sonder-/ Förderschulen und Werkstätten werden diese Menschen aber separiert. Weder Integration noch Inklusion können so gefördert werden. 

Die Vertragsstaaten der UN-Behindertenrechtskonvention sind verpflichtet, einzelne Elemente des Rechts – etwa auf den Zugang zu inklusiver Bildung – sofort einzulösen. ​

Die Verweigerung von "angemessenen Vorkehrungen" stellt somit eine Form der Diskriminierung dar und könnte von den Betroffenen eingeklagt werden.

Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Bildung

Büroanschrift:
Von-der-Tann-Straße 31
82319 Starnberg
Deutschland

Verantwortlich: 
Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Bildung

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